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Projekte
Mit dem Verkehrssicherheitsprogramm Berlin 2010 „Berlin Sicher Mobil“ wurde im Jahr 2005 der Rahmen für eine wirkungsvolle, nachhaltige Verkehrssicherheitsarbeit in Berlin geschaffen. Im Rahmen des Aktionsprogramms zur Umsetzung zielt eine präventive Maßnahme auf die Qualifizierung und Weiterentwicklung der Jugendverkehrsschulen in Berlin. Dazu wurden im Rahmen eines Leitfadens Standards für die Betreuung, Gestaltung und Nutzung der Jugendverkehrsschulen erarbeitet.
Im Jahr 2016 wurde im Rahmen eines Pilotprojekts damit begonnen, diese Standards in den Jugendverkehrsschulen in den beiden Bezirken Charlottenburg- Wilmersdorf und Lichtenberg umzusetzen.

Unser Projekt zur Weiterentwicklung der Jugendverkehrsschulen  in Berlin

Die Landesverkehrswacht Berlin e. V. ist eine der Unterzeichnerinnen der Berliner Charta für die Verkehrssicherheit und gehört zu den gemeinnützigen Partnern des Senats zur Umsetzung der Berliner Verkehrssicherheitsprogramme. Seit rund drei Jahren unterstützen wir den Erhalt und die fachliche und organisatorische Weiterentwicklung der von den Bezirksämtern betriebenen Jugendverkehrsschulen. u.a. durch
  • Ausstattung mit Material (Fahrräder, Helme, Westen, Lehr- und Lernmaterial) mithilfe von Sponsoren, u.a. Partnerschaft mit Zweirad Stadler
  • Kooperation mit dem Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf zur Unterstützung der beiden JVS im Bezirk

Seit November 2016 läuft unser von der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz unterstütztes Projekt zur Weiterentwicklung der Berliner Jugendverkehrsschulent. In diesem Rahmen gehen wir die  Aufgaben gemeinsam mit den Akteuren an. Wir unterstützen sie mit Angeboten für kleine und größere Optimierungen für die Öffentlichkeitsarbeit der Jugendverkehrsschulen und ihrer Arbeit vor Ort und bereiten die praktische Umsetzung von Ideen vor. Mittlerweile haben wir Kontakt mit den zuständigen Vertretern in allen 12 Bezirken aufgenommen und 21 Jugendverkehrsschulen vor Ort besucht.

Das Projekt setzt an den konkreten Herausforderungen in der Gegenwart an. Sehr viele, zum Teil auch neue Akteure haben jetzt im März die neue Saison begonnen. Die Unterstützung ist sehr kleinteilig und individuell nach Bedarf der einzelnen Akteure. Sie umfasst alle Bezirke und alle Jugendverkehrsschulen die 2016 bzw. 2017 in Betrieb sind.

Vorteile, die die Bearbeitung durch uns die LVW für die bezirklichen Akteure hat

  • Wir können politisch tätig werden Briefe schreiben, Anfragen stellen, Anliegen bei Terminen mit politisch Verantwortlichen vorbringen, so ist beispielweise Anfang April ein Gespräch bei der Verkehrssenatorin terminiert.
  • Die Akteure der Bezirksämter und Beschäftigungsträger brauchen sich uns gegenüber nicht zu rechtfertigen
  • Wir haben viele Angebote, die sie annehmen können (Knowhow und Infos)
  • Wir können Informationen zusammenfassen und weitergeben

Unsere Maßnahmen im einzelnen

  • Bestandsaufnahme über die bauliche Situation an allen Jugendverkehrsschul-Standorten und die Ausstattung. Vorsichtige Schätzung des Sanierungsbedarf unsererseits auf Grundlage der in einigen Bezirken vorhandenen Kostenaufstellungen und Sanierungen in der jüngsten Vergangenheit (2014 bis 2016) und der Besichtigungen und Gespräche:
  • Vorbereitung und Empfehlungen für die Beschaffung von Lehr- und Lernmitteln durch die Bezirksämter mit Hilfe von Bestandsaufnahmen und Empfehlungen
  • E-Mail-Anbindung und Computerausstattung der Jugendverkehrsschulen anregen und auf Wunsch vorbereiten (technisch und organisatorisch)
  • Initiierung und Vorbereitung einer eigenen Seite der Jugendverkehrsschule(n) im Inter¬netauftritt des Bezirks
  • Unterstützung bei Initiativen der Bezirksämter für besondere Schulungen für Flücht¬linge und Migranten, Pedelec-Fahrer/innen oder Lernkurse für Erwachsene
  • Entwicklung und Kommunikation eines Angebotes für Kindertagesstätten in den Vor¬mit¬tagsstunden der Ferienzeiten
  • Regelmäßige Information der mehr als 400 Berliner Grundschulen und der ggf. beson¬ders beauftragten Lehrkräfte hinsichtlich organisatorischer und fachlicher Neuerungen für die Radfahrausbildung in der 3. und 4. Klasse (u. a. aus Quellen wie DVR, DVW, Fachverlage etc.);
  • Regelmäßige Information von entsprechenden Verteilerkreisen über Neuigkeiten und Entwicklungen;
  • Erarbeitung eines Flyers gemeinsamen mit der Berliner Polizei, zur Elterninformation über die Radfahrausbildung in der 3. und 4. Klassenstufe; Druck und Verteilung (über die Grundschulen)
Das Projekt wird bis zum 31.12. 2017 gefördert, eine Verlägerung wird angestrebt.

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