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  • In Kooperation mit der Bildungsverwaltung und der Polizei haben wir für die Eltern der Schüler/innen in der 4. Klassenstufe einen kostenlosen Flyer zur schulischen Radfahrausbildung und -prüfung erstellt, der an allen Schulen verteilt wurde. Werden weitere Exemplare benötigt,scheiben Sie uns bitte.
    (Unterstützung: Senatsverwalt. f. Umwelt, Verkehr u. Klimaschutz)


    Radfahrausbildung: Info-Flyer für Eltern
  • Nachbestellung der Schulanfangsbroschüre
    Grundschulen können bei uns die kürzlich für alle Erstklässler verteilte Schulanfangsbroschüre per E-Mail nachbestellen. Herzlichen Dank an die Unfallkasse Berlin und 88,8 radioBERLIN vom rbb für diese hervorragende Verkehrssicherheitsaktion!


    Nachbestellung der Schulanfangsbroschüre
  • Seit vielen Jahren ermöglichen die Schulwegpläne der CÖGA mbH den Eltern eine hervorragende Orientierung über den sichersten Schulweg ihrer Kinder. Bestens geeignet, um den Weg zur Schule gemeinsam zu üben.
    www.schulwegplaene-berlin.de



    Mit Schulwegplänen den sichersten Weg zur Grundschule finden
Lerninhalte

Die Inhalte der Ausbildung

(Der folgende Text ist der Beantwortung einer Parlamentsanfrage durch die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie vom 01.03.2017 entnommen und ist die mit Abstand aktuellste Ausführung zu dem Thema:)

Die Aufgabe der Schülerlotsen besteht darin, jüngeren, im Straßenverkehr noch unerfahrenen Schülerinnen und Schülern, das sichere Überqueren der Straße zu ermöglichen und deren Schulweg zu sichern. Für diese Tätigkeit sind Regelkenntnisse und fundiertes Anwendungswissen wichtig.

Im Rahmen der theoretischen Unterrichtseinheiten werden neben der Erläuterung der Aufgaben der Schülerlotsen die im Verkehrssystem in gegenseitiger Wechselwirkung stehenden Faktoren aus Verkehrsteilnehmern, Verkehrsmitteln, Verkehrsregeln und Verkehrswegen inhaltlich erklärt. Weitere Unterrichtseinheiten beinhalten u.a. die Regelkenntnisse und Verkehrszeichen. In der praktischen Ausbildung sind für das Abschätzen der Geschwindigkeit sich annähernder Fahrzeuge, die Länge des Anhalteweges und das Wissen darüber, welche Faktoren den Bremsweg beeinflussen, unabdingbar. Dieses Anwendungswissen wird durch eine Ortsbegehung, praxisnahe Erläuterungen mit Übungen und Demonstrationen sowie Beobachtung von „Altschülerlotsen“ durch die Verkehrssicherheitsberaterinnen und Verkehrssicherheitsberater vermittelt.

Zum Lerninhalt zählt ebenso die Einweisung in ihren Aufgabenbereich: Schülerlotsinnen und Schülerlotsen dürfen nicht regulierend in den fließenden Verkehr eingreifen, sondern sollen ausreichend große Lücken im Verkehrsfluss abwarten. Dies fehlerfrei umzusetzen ist Teil des Praxisunterrichts. Die Ausbildung zum Schülerlotsen wird durch Ablegen einer Prüfung abgeschlossen. Träger der Schulwegdienste sind die Schulen. Beim Einsatz von Verkehrshelferinnen und Verkehrshelfern zur Schulwegsicherung handelt es sich originär um eine schulische Aufgabe. An der Schule tätige, gewöhnlich für die Mobilitäts- und Verkehrserziehung zuständige Pädagoginnen und Pädagogen begleiten daher die Schülerlotsinnen und Schülerlotsen bei ihrer ehrenamtlichen Aufgabenwahrnehmung über das gesamte Schuljahr.

Die Verkehrssicherheitsberaterinnen und Verkehrssicherheitsberater der Polizei Berlin unterstützen hinweisgebend die Schülerinnen und Schüler mindestens in der ersten Woche nach der Ausbildung täglich bei ihrer Lotsentätigkeit. Die Konzentration auf weitere relevante Aufgabenfelder der Verkehrssicherheitsarbeit ermöglicht im Anschluss jener Einführungswoche meist nur eine sporadische Betreuung der Schülerlotsinnen und Schülerlotsen durch Verkehrssicherheitsberaterinnen und Verkehrssicherheitsberater oder Dienstkräfte im Kontaktbereichsdienst der Polizei Berlin im Rahmen der polizeilichen Schulwegsicherung.

Nach ihrer Ausbildung versehen die Schülerlotsinnen und Schülerlotsen maximal für eineinhalb Jahre
ihren ehrenamtlichen Dienst. Über ihre Betreuung durch die Verkehrssicherheitsberaterinnen und Verkehrssicherheitsberater der Polizei und die zuständigen Lehrkräfte an den Einsatzstellen hinaus, sind keine zusätzlichen Schulungen vorgesehen.

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Quelle: Berliner Polizei