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Presse
Pressestimmen über die Landesverkehrswacht Berlin e.V, sowie
Pressemitteilungen der Deutschen Verkehrswacht.
Hier finden Sie die letzten Pressemitteilungen. Ältere Einträge
sind im
Archiv zu finden.
16.10.2012 Bundeswettbewerb der Schuelerlotsen entschieden

27.09.2012 Licht-Test 2012: "Sei
helle, fahr' sicher!"

15.08.2012 Umzug mit der Deutschen Verkehrswacht

01.08.2012 Brems Dich Schule hat begonnen

27.07.2012 Zehn Argumente für den Fahrradhelm

06.07.2012 Zehn Prozent Verkehrstote

ACHTUNG SCHULANFÄNGER! Start der
gemeinsamen Aktion "ABC-Schützen schützen!"

Zum Start der jährlich
stattfindenden Aktion "ABC-Schützen schützen" fand am 8. August 2012
in der Verkehrsschule Wilmersdorf eine symbolische Übergabe statt:
Der Präsident der Landesverkehrswacht Berlin e.V. (LVW), Ingo
Schmitt, die Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft, Sandra
Scheeres, die Vorstands-vorsitzende und Vorstand Betrieb der BVG,
Dr. Sigrid Evelyn Nikutta sowie der Erste Direktor beim
Polizeipräsidenten, Jürgen Klug, wünschen 30 Erstklässlern einen
guten Start in das Schulleben und überreichen Schultüten und
gelb-reflektierende Sicherheitskragen in Dreiecksform, mit denen die
Kleinen bei jedem Wetter und zu jeder Tageszeit gut sichtbar sein
werden.
Außerdem startet parallel dazu eine Klebeaktion: Im gesamten
Stadtgebiet werden insgesamt 5.000 Aufkleber mit dem Satz
"ABC-Schützen schützen!" an Fahrzeugen der Berliner Verkehrsbetriebe
(BVG), der Berliner Polizei, der Berliner Feuerwehr, der Berliner
Stadtreinigung, der DEKRA, der Taxi-Innung, des Fahrlehrerverbandes
und der Fuhrpark-Innung angebracht.
Dazu Ingo Schmitt, Präsident der Landesverkehrswacht: "Ich freue
mich, dass wir auch in diesem Jahr gemeinsam mit verschiedenen
Partnern auf die Schulanfänger aufmerksam machen können. Mit den
Aufklebern auf den Fahrzeugen rufen wir bei den Verkehrsteilnehmern
in Erinnerung, dass die ABC-Schützen in der Stadt unterwegs sind.
Mit den Sicherheitsdreiecken, die die Kinder hoffentlich tragen
werden, werden die Kleinen einfach besser zu erkennen sein. In
diesem Jahr treten rund 28.000 Berliner Mädchen und Jungen ihren
ersten Tag in einer öffentlichen und privaten Grundschule oder in
einer Sonderschule an. Alle Schulanfänger erhalten die
Sicherheitsdreiecke auf den Einschulungsfeiern der einzelnen
Schulen. Ich hoffe, dass die Dreiecke und die Aufkleber ihre Wirkung
zeigen und die Verkehrsteilnehmer jetzt besonders achtsam unterwegs
sind."
Die Schulanfangsaktion zur Erhöhung der Aufmerksamkeit gegenüber
Erstklässlern im Straßenverkehr fand in diesem Jahr zum 29. Mal
statt.

Link zum TVB-Video

Link Berliner Zeitung

Hier finden Sie auch den Ratgeber für den Schulstart der Erstklässler
in die Berliner Grundschulen!

Verkehrsgerichtstag in Goslar – DVW begrüßt Beschluss zu
Pedelecs
27. Januar 2012
Pedelecs, also Fahrräder mit elektronischer Antriebsunterstützung,
werden nicht nur bei Senioren immer beliebter. Da mit Pedelcs gerade
von untrainierten Personen in der Regel höhere Geschwindigkeiten als
mit normalen Stadtfahrrädern erreicht werden, ist eine Steigerung des
Unfallrisikos zu befürchten. Die Deutsche Verkehrswacht begrüßt die
heute auf dem Verkehrsgerichtstag in Goslar beschlossene Empfehlung
zum Tragen eines Fahrradhelms für Nutzer der langsamen Pedelec-Klasse
25.
„Die überwiegende Zahl der verkauften Pedelecs fällt in die Klasse bis
25km/h. Eine Helmempfehlung für Fahrer von Pedelecs, wie die Deutsche
Verkehrswacht sie auch für alle anderen Radfahrer ausspricht, ist
daher praxisnah und macht keine gesonderte Kategorisierung dieser
Fahrräder notwendig“, so Kurt Bodewig, Präsident der Deutschen
Verkehrswacht und Bundesminister a.D.
Fahrer von Elektrofahrrädern müssen damit rechnen, dass ihre
Geschwindigkeit von anderen Verkehrsteilnehmern unterschätzt wird und
sich bei plötzlich auftauchenden Hindernissen der Bremsweg ihres
Zweirads verlängert. Ein Helm kann bei einem Sturz schwere oder
tödliche Kopfverletzungen verhindern.
Für die Fahrer der schnellen Pedelec-Klasse 45 (auch S-Pedelec
genannt) fordert der Verkehrsgerichtstag die Einführung einer
gesetzlichen Helmpflicht. Auch die Deutsche Verkehrswacht sieht diesen
Handlungsbedarf und hat sich bereits auf ihrer Jahreshauptversammlung
im Mai für eine solche Regelung stark gemacht.
Den Beschluss der Deutschen Verkehrswacht zum Thema Pedelcs finden Sie
hier
Durchblick statt trübe Aussicht - Mit klarer Scheibe durch den
Verkehr
26. Januar 2012
Eine gute Sicht ist für Autofahrer unerlässlich, damit sie das
Verkehrsgeschehen rundum wahrnehmen können. Sinken die Temperaturen
nachts unter den Gefrierpunkt, müssen Autofahrer morgens zum
Eiskratzer greifen. Bei nass-feuchtem Wetter beschlägt die Scheibe von
innen schnell. Gerade in der Dunkelheit sind schmutzige Scheiben ein
Sicherheitsrisiko: Hindernisse lassen sich deutlich schlechter
wahrnehmen und das Fahren wird durch die Blendwirkung des
Gegenverkehrs nicht nur anstrengend sondern auch gefährlich.
Wer auf trübe Aussicht verzichten und auf der Straße den Durchblick
behalten will, sollte die Tipps der Deutschen Verkehrswacht
beherzigen:
Schmutz auf der Scheibe erhöht die Blendwirkung entgegen
kommender Fahrzeuge. Reinigen Sie daher regelmäßig die gesamte
Scheibe und vergessen Sie dabei Heck- und Seitenscheiben nicht.
Wichtig ist zudem, dass die Beleuchtung des Fahrzeugs sauber ist.
Füllen Sie regelmäßig Scheibenreiniger nach. Bei schlechtem Wetter
setzen sich Schmutzpartikel an der Scheibe fest, die sich nur schwer
mit Scheibenwischer und Wasser beseitigen lassen.
Frostschutzmittel im Winter ist ein Muss, damit die
Scheibenreinigungsanlage nicht vereist. Wer Geld sparen will nimmt
Spiritus, allerdings riechen die im Handel angebotenen Mittel meist
deutlich besser. Steht auf der Flasche „bis minus 30 Grad“, so gilt
die Angabe für das unverdünnte Konzentrat. Wird halb Wasser, halb
Frostschutzmittel gemischt, reicht es noch bis minus 15 Grad.
Kommt morgens der Eiskratzer zum Einsatz, muss immer die gesamte
Scheibe vom Eis befreit werden. Nur ein Guckloch frei zu kratzen
reicht nicht. Heck- und Seitenscheiben nicht vergessen.
Sind die Düsen der Scheibenreinigungsanlage verstopft oder
verstellt, hilft die Spitze einer Sicherheitsnadel, um die Düse
wieder frei zu machen und auszurichten.
Wenn es draußen kalt und feucht ist, beschlägt die Scheibe besonders
leicht. Die Benutzung eines Fensterleders hinterlässt oft Schlieren,
die vor allem bei Dunkelheit und entgegenkommendem Verkehr die Sicht
einschränken. Tipp: Regelmäßig von innen mit Scheibenreiniger
säubern, so verhindern Sie den unerwünschten Blendeffekt.
Aktion Landstraße: Mit Musik und Videos gegen Unfälle
16. Januar 2012
Als Teil des Verkehrssicherheitsprogramms 2011 des
Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung startet heute
unter dem Motto „Sei clever – riskier nichts“ die „Aktion Landstraße“.
Sie wird von der Deutschen Verkehrswacht (DVW) umgesetzt.
Der Parlamentarische Staatssekretär Dr. Andreas Scheuer hierzu:
„Obwohl sich auf Landstraßen nur etwa ein Viertel der Unfälle mit
Personenschäden ereignen, haben wir dort etwa 60 Prozent der
Verkehrstoten zu beklagen. Die Gründe: Zu hohe Geschwindigkeit,
Unaufmerksamkeit oder Selbstüberschätzung, insbesondere bei jungen
Verkehrsteilnehmern.“
Die Aktion wendet sich an junge Pkw-Fahrer bis 24 Jahre und an
Motorradfahrer, da diese Gruppen am meisten verunfallen. Der Ansatz
der Aktion ist neu: Sie läuft hauptsächlich im Internet, mit Videos
(Regie: Sönke Wortmann) und einem Musikwettbewerb auf Youtube
(Aktionssong: Tom Beck) sowie auf Facebook. Die Internetseite
www.riskiernichts.de enthält umfassende Informationen sowie ein
interaktives Spiel mit „Schrott-Ralle“.
Kurt Bodewig, Präsident der DVW und Bundesminister a.D.: „Die Social
Media haben in den vergangenen fünf Jahren das Kommunikationsverhalten
von jungen Leuten stark verändert –ein Prozess, der weiter
voranschreitet und dem sich Aktionen nicht verschließen können.“ Bald
80 Prozent stehen mit Freunden und Verwandten über soziale Netzwerke
in Kontakt, 72 Prozent nutzen diese Plattformen einfach deshalb, weil
es Spaß macht, über die Hälfte sagt, dass sich soziale Netzwerke
bestens eignen, um neue Freunde zu finden.
Laut dem europäischen Forschungsprojekt DRUID sind Freunde die
wichtigsten Gesprächspartner, wenn es um Alkohol, Drogen und Fahren
geht. Deshalb ist es für die „Aktion Landstraße“ ein wichtiges Ziel,
Verkehrssicherheit auf Landstraßen zum Gesprächsthema zu machen.
Bodewig: „Am glaubwürdigsten werden Gleichaltrige mit entsprechenden
Erfahrungen angesehen. Wir versuchen daher, junge Erwachsene zu einem
Austausch zum Thema Verkehrssicherheit zu motivieren. Wir hoffen, mit
unserem Musikwettbewerb viele junge Leute animieren zu können, sich
auf eine emotionale Weise dem Thema Verkehrssicherheit zu nähern und
ihre Erfahrungen anderen mitzuteilen.“
An der Auftaktveranstaltung nahmen unter anderem Sönke Wortmann
(Regisseur), Andreas Bourani (Musiker) sowie die Schauspielerinnen
Janina Uhse, Katja Hiller und Nina Reitmeyer teil, die damit ihre
Unterstützung für die Aktion zeigten.
Weitere Informationen, auch zum Musikwettbewerb, finden Sie hier:
www.riskiernichts.de
www.youtube.com/riskiernichts
https://apps.facebook.com/riskiernichts/
Damit Sie nicht auf dem Schlauch stehen: Tipps gegen Plattfuss und
Co.
07.04.2011
Kleine Pannen können leicht den Spaß an der Fahrradtour trüben.
Der Mechaniker “To Go” ist noch nicht erfunden worden. Dafür können
Radler sich mit den Tipps der Deutschen Verkehrswacht selber helfen
und ihre Tour zu Ende fahren. Im Folgenden findet sich eine
Gebrauchsanleitung für häufige Pannen:
Der “Plattfuß” ist der Klassiker unter den Fahrradpannen. Zur
Reparatur wird der Reifen auf einer Seite von der Felge gezogen und
der defekte Schlauch herausgenommen. Die beschädigte Stelle kann mit
Hilfe eines angefeuchteten Fingers und der ausströmenden Luft leicht
gefunden werden. Das Flickzeug wird entsprechend den
Herstellerangaben auf das Loch geklebt. Danach kann der Schlauch
wieder eingesetzt werden. Wichtig hierbei: Das Ventil gerade in die
Felgenbohrung schieben, danach wird der Schlauch vorsichtig auf die
Felge gelegt. Zum Schluss wird die Reifenflanke über den Felgenrand
gehoben und der Schlauch aufgepumpt. Der Schlauch darf keinesfalls
zwischen Reifen und Felge eingeklemmt sein.
Wer gänzlich ohne Flickzeug unterwegs ist, kann sich mit einer
Notlösung helfen. Gras, Schilf oder Ähnliches wird fest in den
Reifen gestopft. So ist zumindest ein vorsichtige Weiterfahrt bis
zum nächsten Fahrradladen möglich.
Bei Fahrrädern mit Kettenschaltung kann es passieren, dass die
Kette beim Schalten abspringt und auf das Tretlager fällt. Grund ist
meist ein nicht richtig eingestellter Umwerfer. Die Lösung ist
einfach: Mit den beiden kleinen Schrauben auf dem Umwerfer (meist
mit den Buchstaben H und L bezeichnet) lässt sich die Begrenzung des
Umwerfers einstellen. “H” steht für den hohen, “L” für den kleinen
Gang. Der Umwerfer ist dann richtig eingestellt, wenn die Kette über
das kleine Ritzel hinten und das kleine Kettenblatt vorne läuft und
dabei am Umwerfer schleift.
Reißt ein Bremszug, stellt sich die Frage, ob Vorder- oder
Hinterradbremse betroffen ist. Bei defekter Vorderradbremse sollte
der Zug der Hinterradbremse an die des Vorderrades montiert werden,
da diese die höhere Bremskraft erbringt. Steht auf Grund der
Rücktrittbremse nur ein Bremszug zur Verfügung, sollte aus
Sicherheitsgründen besser geschoben werden, da die Hinterradbremse
alleine nicht genügend Bremskraft hat. Die beste Maßnahme gegen
Defekte ist ein regelmäßig gewartetes Velo. Kommt es zum Defekt,
sind alle Bauteile offen zugänglich und spezielle mechanische
Kenntnisse sind nicht nötig.
Zu jeder Tour gehört eine Grundausstattung an Werkzeug. Je länger
die Tour dauert, desto umfangreicher kann das mitgeführte Equipment
sein. Dabei sein sollten auf jeden Fall die passenden
Schraubenschlüssel, 2-3 Reifenheber sowie Flickzeug und eine
Luftpumpe. Wer mehr Platz hat, kann zusätzlich einen Reserveschlauch
und ein Kettenwerkzeug mit passenden Ersatzgliedern mitnehmen. Auch
Ersatzbirnen für die Beleuchtung sind sinnvoll.
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